›› virtueller Rundgang

   ›› Lageplan

  ›› zurück zur Startseite

  ›› printversion s/w

 

Der »Kleine Markgräflerhof« in Basel
Die Liegenschaft der Stiftung an der Augustinergasse 17 befindet sich am Münsterplatz gegenüber dem Kulturhistorischen
Museum / Rollerhof-Restaurant und dem Naturhistorischen Museum (Melchior Berri-Gebäude, Augustinergasse 2) – also auch für das alte Grossbasel sehr zentral – auf dem so genannten Münsterhügel. Der Münsterhügel war zur Zeit Cäsars eine Festung der Kelten, gegen den offenen Süden gesichert durch den »murus gallicus«.
Der Rhein im Nordosten und der Birsig im Westen machen den Münsterhügel zur Halbinsel, auch wenn der Birsig längst verdohlt ist.

Kurzinfo zum Haus
Das Haus ist ein Gesamtdenkmal von Weltrang. Das Grundstück ist nachweislich seit rund 2400 Jahre durchgehend bewohnt. Das Haus stellt eine der ältesten nachgewiesenen Kulturspuren von »La Têne« bis heute dar. Genauere Unterlagen sind im Staatsarchiv Basel an der Martinsgasse und am Baudepartement am Münsterplatz einsehbar.

 ca. 400 v. Chr.

Erste Besiedlungsspuren (La Têne)

 ca. 40 v. – 50 n. Chr.

Keltische Wohnspuren und Strasse

 ca. 50 – 250 n. Chr.

Römisches Haus und röm. Strasse im heutigen Haus 

 bis 1200 n. Chr.

Frühmittelalterliche Funde und Mauern, Sitz der Markgrafen

 1201

Erste urkundliche Erwähnung 

 1356

Überstehen eines grossen Erdbebens, Hausteil bleibt stehen 

 1376

Heutige Namensgebung. Kauf des Anwesens durch Rudolf III von Hachberg/Rötteln (Markgraf) Grabmal in der Kirche Rötteln b. Lörrach.
Bis 1520 bleibt der damalige "Markgrafenhof" im Besitz der badischen Markgrafen.

 1501

Basel wird eidgenössisch.
Merkantile, adlige und kirchliche Nutzungen, Teil der Universität

 1866

Erster Grundbucheintrag jener von Burckhardt   

 

Etwa 5 weitere Eigner bis das Haus zu Prof. Hans Erlenmeyer aus Berlin kam

 1998

Hausverkauf an Rainer Bartels                                                                       

 1998-2001

Die Restaurierung erfolgte unter Massgabe des Erhaltens historischer Zeichen, der Ergänzung verlorener Tatbestände und bautechnischer Notwendigkeiten sowie der Entfernung neuzeitlicher Einbauten unter Leitung des Basler Münsterbaumeisters Peter Burckhardt.  

 2004 

Umwandlung des privaten Kulturhauses in die Kulturstiftung nach schweizerischem Recht und Übertrag der Liegenschaft auf die Stiftung


Die Liegenschaft besteht eigentlich aus 2 Häusern, zwischen denen in keltischer, römischer und frühmittelalterlicher Zeit eine vielbefahrene Strasse hindurchging. An dieser Stelle befindet sich seit dem Spätmittelalter das verbindende Treppenhaus.

Zur Augustinergasse hin steht das Haupthaus mit 2 Kellergeschossen mit Küche, im EG das Lädeli. Dies wird als Veranstaltungs- und Ausstellungsraum benutzt.
Darüber die Bel Etage mit 2 ½ Zimmern, Dusche WC (1. OG).
Im 2. OG befindet sich das Gassenatelier incl. Küche und Bad mit besonders schönen neuen Mosaikarbeiten.
Das 3., 4. und 5. OG des straßenseitigen Hausteils wird Estrichatelier genannt. Es setzt sich aus 4 Zimmern inclusive Zentralraumküche und kleinem Bad zusammen. Eindrucksvolle Aussicht auf Münster, Rhein und den Schwarzwald.

Unter der ehemaligen Strasse befinden sich Heizungskeller, zwei Toiletten und der Durchgang zur Gartenterrasse, ein Wasch- und Trockenraum mit den entsprechenden technischen Einrichtungen sowie der Zugang zum Rheinatelier.

Im Nebenhaus befindet sich im UG zum Rhein hin das Rheinatelier. Es besteht aus Essküche, Dusche/WC und 2 Arbeitsräumen auf 3 Etagen durch Holztreppen verbunden.
Der Durchgang zu den Gartenterrassen ist jedem Bewohner zugänglich (Garten/Grillplatz).
Zurück ins Erdgeschoss sehen wir den kleinen Innenhof mit Brunnen. Er ist Bestandteil der Maisonette, die sich rheinseitig auf 2 Etagen (EG und 1. OG) erstreckt. Darüber im 2. OG befindet sich das sog. Chalet (Stiftungsbüro).
Alle Wohneinheiten/Ateliers sind sanitär- elektro- und versorgungstechnisch auf dem Stand 2001 (Ceranherd, Gefrier-/Kühlschrank, Granitarbeitsflächen usw., Dachatelier incl. Waschmaschine).
Ferner stehen Allmendebereiche für jeden Bewohner nutzbar zur Verfügung. Der Abgang zum Rhein ist nur für geübte Schwimmer gedacht. ›› virtueller Rundgang durch das Haus


Stiftung
Basel
Kuenstler
aktuelles links presse
Kontakt, Impressum